Gedankenkarussell · Monatsmotto

Monatsmotto September

It´s all about friendship.

…sagt uns unser Kalender diesen Monat. Monatsmotto September.

Passend! Neulich wollte ich ja schon mal über Freundschaften schreiben und habe es dann doch nicht gemacht. Dann eben jetzt! Man sagt es ja immer so dahin, mit jedem neuen Lebensabschnitt kommen und gehen neue Freunde. Warum ist das eigentlich so? Sind Freunde nicht dazu da, vieles gemeinsam durchzumachen?

Mein Mann und ich haben keinen riesigen Freundeskreis. Aber einen recht fest bestehenden. Da wir uns schon auf der ersten Uniparty (hihi) kennengelernt haben, haben wir schon im Studium gemeinsame Freunde gehabt. Und viele davon jetzt noch. Und durch Job und Wohnortwechsel kamen ein paar dazu  – ein paar Freundschaften sind auch lockerer geworden. Wenn man nicht mehr in der selben Stadt wohnt, muss man an einer Freundschaft „dranbleiben“. Ein Hoch auf Whatsapp und Co! Ich nutze mein Handy häufig und oft und eben neben der Rumsurferei vor allem um mit Freunden, die ich nicht so häufig sehen kann, in Kontakt zu bleiben. Mal schnell eine Nachricht zwischendurch – dafür hat man doch immer Zeit.

Ihr kennt das sicherlich, es gibt Freunde, die sind für´s Leben. Das weiß man einfach. Oft sind das auch die, die man schon von früher kennt. Da muss man sich nicht erklären – die kennen dein Zuhause, deine Eltern, deinen ersten Freund. Und da tut es auch nicht weh, mal drei Monate nicht zu schreiben oder zu sprechen, man findet immer wieder einen Anknüpfungspunkt. Bei „neueren“ Freundschaften muss man mehr Zeit investieren. Erstmal eine Basis schaffen und dann nach und nach fundieren. Persönliches preisgeben. Füreinander da sein. Ein offenes Ohr haben.

Monatsmotto_September

Ach ich schweife ab – eigentlich wollte ich was zum zum Thema Freundschaft und Eltern werden schreiben. Dies ist doch tatsächlich ein Lebensabschnitt, der vieles verändert. Auch Freundschaften. Wir haben uns „vorher“ vorgenommen, so zu bleiben wie wir sind. Nicht nur Mama und Papa, sondern auch Freund und Freundin für unsere Freunde. Der ein oder anderen Freundin habe ich gesagt, sie solle mir bitte auf den Kopf hauen, wenn ich keine gute Freundin mehr bin. Natürlich rede ich nun häufiger über mein Oktoberbaby, wie toll sie Erbsen essen kann oder wie der Kitastart läuft. Aber gleichzeitig höre ich auch noch zu, wenn jemand über seine Arbeit oder den Urlaub spricht. Und ich höre nicht nur zu, es interessiert mich tatsächlich.

Einige Freundschaften haben sich intensiviert, da ein paar Freundinnen und ich das Glück hatten, gleichzeitig Mutter zu werden und diese Erfahrung teilen können. Und uns ganz viel austauschen können. Aber das ist kein Selbstläufer. Zu gemeinsamen Themen kommen auch plötzlich Unterschiede in der Erziehung. Huch, das Kind wird mit 2 noch gestillt? Echt? Oh, das Baby darf noch im Elternzimmer schlafen, ist das nicht doof? Boah, die hat ja nichts mehr im Kopf außer ihrem Sohn. Auch das kommt vor – und manchmal gibt es auch Grenzen, die unüberbrückbar sind. Zu viel Differenzen. Oder vielleicht wirken sie auch nur unüberbrückbar? Warum nicht einfach mal das Gespräch suchen oder einfach gewisse Themen ausblenden?

An Freundschaft muss man arbeiten. Immer. Also hey, vielleicht einfach mal einer Person schreiben, bei der man sich schon viel zu lange nicht mehr gemeldet hat? Dafür eignet sich doch der September und somit der hereinbrechende Herbst wunderbar. Zu Kaffee und Kuchen mal mit Freunden treffen, auch wenn man eigentlich noch so viel zu erledigen hat, eingemummelt auf dem Sofa mit einer Freundin lang telefonieren und einfach mal die Stopp-Taste beim Seriengucken drücken…auf geht´s!

Ich wünsche euch einen tollen September – mit vielen schönen Momenten mit euren Freunden!

 

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